Historische und aktuelle Schwerpunkte  (Tschechisch, russisch, polnisch, englisch, französisch, spanisch, griechisch, arabisch)

Vor über 90 Jahren, am 04. März 1919 wurde in Moskau die III., die Kommunistische Internationale gegründet.

Unter den damals neuen historischen Bedingungen setzte sie das Werk der I. Internationale fort und knüpfte an die positiven Leistungen der I. Internationale an.

Sie war nach dem Zerfall der II. Internationale, sowie der Bildung kommunistischer Parteien notwendig geworden, um eine einheitliche revolutionäre Front des Weltproletariats gegen den Imperialismus zu schaffen.

Mit der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution entstanden erstmals Voraussetzungen für die Schaffung der Grundlagen zum Aufbau eines sozialistischen Staates – der Sowjetunion  In über 70 Jahren wurden von den Werktätigen und Internationalisten dieses Landes Werte geschaffen, die von unschätzbarer Bedeutung für ihre Zukunft der Menschheit sind.

Der Kampf gegen den Imperialismus und Faschismus im 2. Weltkrieg lieferte den Beweis dafür, dass eine sozialistische Gesellschaftsordnung, wie die der Sowjetunion und ihrer Völker, durchaus in der Lage ist, dem Imperialismus empfindliche Niederlagen zuzufügen. Nach Kriegsende wurde durch die Einheit der sozialistischen Länder eine Weltordnung geschaffen, die der wichtigste Garant für den Weltfrieden und die Heranbildung einer vom Sozialismus geprägten Menschheit.

Trotzdem sind seit jeher millionenfach Menschen, in der Mehrheit ausgebeutete, in Kriegen, durch Mord, Hunger, Not und Elend zu Tode gekommen. Der Kapitalismus in seinem höchsten Stadium - dem Imperialismus – hat in seinem Wesen nichts eingebüßt. Mit Völkerhass, Schüren von Feindseeligkeiten zwischen unterschiedlichsten Kulturen, Traditionen und Religionen, mit Korruption und Bestechung nicht weniger Teile des Proletariats und weiterer sozialen Schichten, mit Methoden der ideologischen Unterwanderung und eines revanchistischen Feldzuges gegenüber großen Völkerschaften und souveränen Staaten werden alte wie neue Ziele der imperialistischen Unterjochung und „Weltherrschaft“ vorangetrieben.

Siege hat er immer dann davon getragen, wenn es ihm gelang, die Einheit der Geknechteten, ob national oder international zu untergraben.

Die bis 1989 vorbereitete und 1989/1990 ausgeführte Konterrevolution und die in der Folge wirkenden politischen, wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen ändern nichts an diesen Tatsachen.

Im 91. Jahr der Gründung der KomIntern ist folgendes festzustellen:

 

  1. Die uns durch die Konterrevolution zugefügte Niederlage war durchaus vermeidbar. Der Imperialismus hat alle möglichen Mittel eingesetzt, um die Ergebnisse der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution zunichte zu machen. Nicht wenige verblendete Mitläufer und Verräter wiegen sich in dem Glauben, dass die strategische Zielstellung des Imperialismus nicht am 8.Mai 1945 entschieden wurde, sondern der „Tag des Sieges“ am 9. November 1989 (Tag des sog. Mauerfalls) zu feiern war. Die Geschichte des Sozialismus und der Konterrevolution müssen jene einschätzen und dokumentieren, die diesen Prozess selbst bewusst miterlebt und mitgestaltet haben, alles andere ist Betrug und Geschichtsfälscherei. Deshalb stehen alle Aufrichtigen und Gleichgesinnten auf unserem Erdball vor einer einheitlichen Aufgabe: Alle Erfahrungen  seit der Gründung der KomIntern (Richtlinien), des antifaschistischen Widerstandes während des II. Weltkrieges, sowie der Nachkriegsperiode bis in die Gegenwart müssen in die Gestaltung einer erfolgreicheren Zukunft münden.

 

  1. Die Verbrechen des Imperialismus werden in der Gegenwart immer katastrophaler. Er ist gewillt, die Völker der ganzen Welt mit allen Mitteln auszubeuten und seine Machtpositionen auszubauen. Das Leben des Individuums Mensch ist längst zur Manövriermasse für das Kapital geworden. Die Diktatur des Finanzkapitals bzw. des Imperialismus wurde mit dem VII. Weltkongress der KomIntern im Jahre 1935 richtig analysiert. Diese Analyse mit Schlussfolgerungen gilt es aber aktuell zu ergänzen!

 

  1. Heute leben auf unserem Erdball wesentlich mehr Menschen mehr als 1919, die sich durch fachliche und gesellschaftspolitische Bildung und Lebenserfahrungen ein eigenes Bild über gesellschaftliche Prozesse machen können. „Proletarier aller Länder vereinigt euch!“ ist schon lange keine Losung nur der Kommunisten.  (Kommunistisches Manifest) Es ist die theoretische und praktische Aufgabe, die es zu erfüllen gilt, ohne die die Überwindung des imperialistischen Gesellschaftssystems  unmöglich ist.  Deswegen muss unser Ziel „Proletarischer Frieden,  proletarischer Internationalismus und Solidarität“ sein.

Daraus sind die Aufgaben zu formulieren, die es in der Einheit von nationalem und internationalem Kampf zu erfüllen gilt.    

Unsere Gesellschaftswissenschaft muss Theorie und Praxis vereinen. Sie sollte die millionenfachen Erfahrungen der Klasse des Proletariats nutzen und den Erfahrungsschatz des Marxismus-Leninismus als Waffe im Kampf effektiv einsetzen.

Das strategische Ziel einer solchen „Internationale des proletarischen Friedens, des Internationalismus und der Solidarität“ muss es sein, uns auf dem Wege zum Überleben der Menschheit und damit zum Wohl der Menschheit voranzubringen. Diesen Prozess zu gestalten, werden uns weder die Bourgeoisie noch die Imperialisten und deren Speichellecker abnehmen, das kann und wird nur das Werk des ganzen Proletariats, seiner Organisationen und Parteien – dieses großen Teils der Menschen aller Völker selbst sein können.

 

Die Zeit ist gekommen um über diese Fragen im Komplex und tiefgreifend zu beraten. In diesem internationalem Seminar kann es deshalb nur eine inhaltliche gemeinsame Zielstellung geben:

Thema

Proletarischer Internationalismus

Prüfstein für alle nationalen und internationalen antiimperialistischen Kräfte

und Bedingung für eine wirksame Aktionseinheit

 

Arbeitsberatung am 7.3.2010 in Dresden zur Vorbereitung der Jahreskonferenz war sehr erfolgreich!

Kurzdarstellung der Ergebnisse   (Fakten siehe!)

Die Bereitschaft der Teilnehmer zur Mit- und Zusammenarbeit wurde erklärt.

Es gab die Forderung von mehreren Teilnehmern, auf der Basis einer Organisationsgrundlage und unter Nutzung der Gesprächsvorschläge national und international kontakt- und zielorientierte Gespräche zu vereinbaren und die politisch-technischen Koordinatoren im Rahmen der Tätigkeit des vorläufigen politisch-technischen Koordinierungsbeirates aufzufordern, zur nächsten Beratung am 9.5.2010 zu den Ergebnissen Bericht zu erstatten.

Es wurde Übereinstimmung erzielt, dass die Konferenz noch in diesem Jahr 2010 und in Deutschland, dem Land von Karl Marx und Friedrich Engels – deren gemeinsames Verdienst es war: „…daß (sie es waren, die – d.V.) die das  Proletariat, die Partei des arbeitenden Volkes von der Phrase befreit und ihr die feste, durch nichts zu erschütternde Basis der Wissenschaft gegeben hat[1]. - durchgeführt werden muss.

Es wird eine Übersicht erarbeitet, welche nationalen und internationalen Teilnehmer für diese Konferenz gewonnen werden sollten. Auf der Grundlage der Anerkennung der vorläufigen Schwerpunkte ist jeder Gleichgesinnte national und international aufgefordert, mit der Übernahme von konkreten eigenen Aufgabenstellungen und Verantwortungen dazu beizutragen, dass der Erfolg der Konferenz und der nachfolgenden internationalistischen Arbeit gesichert werden kann.

Unter Nutzung historischer Erfahrungen bei den Gründungen vorangegangener Internationalen und im Wissen um die Bemühungen von kommunistischen Parteien, die schon mehrfach einen solchen Prozess beschleunigt voranzutreiben suchten, sind wir uns einig, dass dieser Prozess nunmehr prinzipienfest – aber mit viel Fingerspitzengefühl; in Einheit von Theorie und Praxis – aber auf der Grundlage des Marximus-Leninismus und in enger Gemeinsamkeit und mit vielen Kontakten zu Vernetzungen von Organisationen und Gleichgesinnten – in der Endkonsequenz aber sich als eine proletarische Internationale verstehen muss.

„Proletarier aller Länder vereinigt euch!“ ist Mahnung und Aufforderung zum Handeln in erster Linie an die Mitglieder der Klasse aller Länder selbst.

Der revolutionäre Kampf um den Erfolg dieser Zielstellung ist eine Herausforderung an Antifaschisten, Sozialisten und vor allem Kommunisten aller Länder, Bevormundungen, “Grabenkämpfe“ und zum Teil sektiererische Handlungen unter Gleichgesinnten endlich zu beenden – vor allem auch unter dem Gesichtspunkt, dass der Hauptfeind der Klassengegner und nicht der Gleichgesinnte ist.

Es wurde aber betont, dass diese Aufforderung keine Aufforderung zur Unterlassung der Entlarvung und Bekämpfung von opportunistischen, revisionistischen oder auch zionistischen, chauvinistischen, neonazistischen und neofaschistischen Kräften darstellt. Im Gegenteil!!!

Die Einheit von Theorie und Praxis in diesem revolutionären Kampf kann und wird nur erfolgreich sein, wenn sich national und international Persönlichkeiten finden, die in unterschiedlichsten Organisationen wirken und verpflichtet fühlen uneigennützig proletarisch, internationalistisch und diszipliniert zusammen zu arbeiten.

Der Prüfstein unseres Handelns ist auch unter Beachtung mancher beschlossener Dokumente in der Endkonsequenz das Leben – ob wir alle in der Lage sein werden überzeugend unsere Konzepte den Menschen allenorten nahe zu bringen, wird sich im Alltag zeigen. Nicht zuletzt ist aber die entscheidende politische und organisatorische Frage, in wie weit es gelingt die Gebrechen des neuen Kolonialismus, Imperialismus und Faschismus ein für allemal überwinden zu können. Diesen Prozess in Gang zu setzen, wird nicht einfach. Ihn erfolgreich zu gestalten aber sehr langwierig!!

Die Zeit ist reif, dass wir auch unseren eigenen Methoden und Ziele einer gründlichen Bewertung unterziehen. Es ist aber auch Zeit, jenen systematische, in großer Gemeinsamkeit und Entschiedenheit die Möglichkeiten zu nehmen, das die Neuaufteilung der Welt unter imperialistischen Rahmenbedingungen nicht weiter in einer Spirale der Gewalt, des Terrors und imperialistischen und faschistischer Kriege mündet. Die Antikriegs- und Friedensbewegungen, an denen sich Christen wie Kommunisten, Muslime wie Antifaschisten und Atheisten beteiligen sind Fundamente, die uns allen die erfolgreiche Arbeit in absehbarer Zeit leichter machen sollte.

Es gilt in enger Zusammenarbeit auch mit russischen, tschechischen, bulgarischen …. Kommunisten auch die wertvollen Erfahrungen der KomInform (1947 bis 1956 – Auszug aus Gründungsdeklaration von 1947) zu nutzen, um im Prozess der Internationale ein gutes Stück in absehbarer Zeit voranzukommen.

Messe sich jeder selbst, welchen Platz er in diesem Prozess einnimmt und wo er selbst beitragen kann, unnötige Hemmnisse im nationalem und internationalem Kampf überwinden zu helfen.

PS.: Details sind im Wort- Ton bzw. Faktenprotokoll zu entnehmen.

Dresden, 11. März 2010

 

Gez. L. Häupl

 

 

 

 

 

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(Übersetzungen)


Überlegungen zur Arbeitsweise

 

 

 

 

 

 

 


Internationale (Konferenz)

des proletarischen Friedens, des Internationalismus und der Solidarität

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1. KB

Politisch-organisatorisches  Koordinierungsbüro der Regionen & Sektionen Koordinierungsbüro

 

2. GWB

Internationaler Gesellschaftswissenschaftlicher Beirat

für Theorie & Praxis; Programmatik und Grundlagenforschung

 

 

3.MpBÖ

Medien-politischer Beirat zur Koordinierung einer aktivierenden und mobilisierenden modernen Öffentlichkeitsarbeit

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1.1. KB’s nach Kontinenten

 

 

 

GWBGrundlagen von Theorie und Praxis

 

 

Koordinierungsrat der Verlage & Redaktionen der schreibenden Zunft für souveräne und proletarische Berichterstattung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1.1.1 KB’s nach Ländern (Vereine, Parteien, Organisationen & Zusammenschlüsse

 

 

 

 

Koordinierungsrat der Verlage & Redaktionen für Internet und sonstiger Medien

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

KB’s nach Länderregionen

 

 

 

GWBProgramm & Taktik

Thesen der Internationale

 

 

Koordinierungsrat für Sprachen und Kultur

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

KB’s Netzwerke für eine bessere Zukunft

 

 

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KB’s materiell & finanziell -technische und organisatorische Basis

 

 

GWB – Aktionseinheit

Politischer & sozialer Klassenkampf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

GWB – Demokratie des Proletariats im außer- und parlamentarischen Kampf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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Standpunkte dazu (Links)

 

Lothar Häupl Dresden

http://www.manager-dj-lothar.de/HTMLPDF/eigene/Kritik_%20im_%20Umgang_%20mit_Gesellschaftswissenschaft.htm

 

Präsident Chávez kündigt die Fünfte Sozialistischen Internationale

http://www.radiomundial.com.ve/yvke/noticia.php?37185

 

 

 

 

 

 

 

 

 



[1]  Liebknecht am Grabe von Karl Marx